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Geschichte der Stadt Kiel

Kiel – das sind heutzutage die Kieler Woche, Kieler Sprotten, Fährhafen, Werften und die Uni. Aber Kiel ist mehr als das, was ihre bewegende Geschichte beweist. Was wissen Sie eigentlich wirklich über Ihren Wohnort oder Ihre Lieblingsstadt an der Förde? Wir bieten Ihnen hier einen Überblick über die Historie und zeigen auf wie die Fakten rund um Kiel aussehen.
 
Kiel ist nicht nur die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins, sondern hat auch eine bewegte Geschichte hinter sich. Zur wilhelminischen Kaiserzeit wurde aus dem kleinen Kiel ein wichtiger militärischer Stützpunkt der Marine. Mit der wirtschaftlichen Blüte Ende des 19. Jahrhunderts kam der Stadt an der Förde immer mehr Bedeutung zu. Viele Unternehmen haben sich seither gegründet und etabliert, sodass sie heute mit Stolz behaupten können: „Wir produzieren in Kiel!“
 

Kieler Umschlag - mittelalterlicher Freimarkt

Neben dem Dienstleistungssektor ist Kiel vor allem durch seine ansässigen Werften rund um die Förde geprägt. Die HDW Werft ist mit seinen großen, blauen Kränen im Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Drei Hochschulen (die Christian-Albrechts-Universität, die Fachhochschule (FH) und die Muthesius Kunsthochschule) sorgen zudem in Kiel dafür, dass es den heimischen Firmen nie an Nachwuchs fehlt und die Einwohnerzahl konstant ist.
 
Informatives zum Hindenburgufer mit Übergang zur Kiellinie
 

Von Kindesbeinen an eine Handelsstadt

1283/84 trat Kiel in die Vereinigung niederdeutscher Kaufleute – die „Hanse“ – ein. Doch die spätere Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins konnte im Bereich Fernhandel lange Zeit nicht mit den wirtschaftlich führenden Städten des Bundeslandes mithalten: Lübeck und Flensburg genossen hier eine deutliche Überlegenheit.
 
Viel bedeutungsvoller ist der wirtschaftliche Aufschwung im 19. Jahrhundert. Im Zuge des Imperialismus und dem Flottenwettrüsten mit England, war Kaiser Wilhelm dem I. und II. viel daran gelegen Kiel zu einem wichtigen Standort der Marine auszubauen. Innerhalb weniger Jahrzehnte florierten der Flottenbau und der Schiffsverkehr und ließen die Stadt mit seinen vielen Arbeitern rasant größer werden. Der Bau des Nord-Ostsee-Kanals schloss schlussendlich Kiel an den internationalen Seehandel an und begünstigte die Strategie der Marine.
 
Maschinenfabriken, Büromaschinenfertigungen, viel weitere Industrie und Gewerbe, aber vor allem der Kieler Ostseehafen, mit seinen vielen für den internationalen Handel bedeutenden Werften, machen Kiel heute zu einem besonderen Ort für die Wirtschaft. Die in Kiel beheimateten Unternehmen, vom Schiffsbau über Logistik-Betriebe bis hin zur Metall-Branche, profitieren seit langem von den Standort-Vorteilen und schaffen es so sogar teilweise schon auf eine sehr lange Tradition zurückzublicken.
 
"Dat Läwen is väl tau kort för ein langes Gesicht.“
 
Wie gut, dass Kiel viel zu bieten hat, um kein langes Gesicht ziehen zu müssen!

Neben der Kieler Wirtschaft darf natürlich die Kieler Kultur nicht vergessen werden!

Eine Stadt am Meer ist ja schon an sich etwas Besonderes und verleiht der Ortschaft ein wunderschönes Stadtbild. Der Hafen, der besonders mit Abendbeleuchtung traumhaft wirkt, das Binnengewässer „Kleiner Kiel“, das kleine Marineviertel sowie die ausdrucksvolle Steilküste bei Friedrichsort oder Falkenstein mit sehr vielen Stränden mit Ausblick auf die Stadt, laden zum langen Verweilen ein.
 
Daneben bietet Kiel zahlreiche Sehenswürdigkeiten im Bereich der Architekt wie die Sparkassen-Arena, das Rathaus mit seinem berühmten Turm, der als Wahrzeichen der Stadt gilt und als Vorbild den Campanile von Venedig hat, zahlreiche Kirchen unterschiedlicher Baustile und andere bemerkenswerte Besonderheiten. Als besondere Highlights, die viele Besucher anlocken, gelten der Wasserturm in Kiel-Ravensberg sowie der Leuchtturm in Kiel-Holtenau.

Das „Theater Kiel“ bietet mit seinem Schauspielhaus, Opernhaus und Theater eine besondere Vielfalt für Freunde guter Musik und Bühnendarstellung. Ein großes Angebot an Konzerten von Klassik bis Rock und Pop sowie verschiedene Theater-Gruppen mit Aufführungen auch an anderen Standorten erweitern das Freizeit-Programm der Kieler.
 
Museen gibt es für Botanik- und Computer-Liebhaber, für Freunde des Schiffbaus, der (antiken) Kunst, der Zoologie, Medizin oder Völkerkunde. Das Stadtmuseum im Warleberger Hof bietet viele historische und gegenwärtige Informationen über die Stadt Kiel.

Vor allem gelten die Kieler als große Liebhaber des Sports. Neben einem breiten Angebot an Ballsportarten wie Fußball, Volleyball, Handball, American Football, Tischtennis, Kegeln und Softball, steht – dank sei der besonderen Lage am Gewässer – der Wassersport an oberster Stelle. Segel- und Ruderaktivitäten sind hier folglich sehr populär. Die jährliche Segelsport-Veranstaltung „Die Kieler Woche“ ist das weltgrößte Segelfestival, das zahlreiche Segler mit ihren Booten aus allen Erdteilen nach Kiel lockt. Daneben gibt es eine Menge weiterer Regatten und Wettbewerbe von den zahlreichen Kieler Segelklubs.
 
Aber auch die Rudervereine in Kiel können auf eine lange Tradition und viele bereits gewonnene Weltmeisterschaften und Deutsche Meisterschaften zurückblicken.

Fips frisst frisches Fischfleisch. frisches Fischfleisch frisst Fips.

Ein altbekannter Zungenbrecher – um ihn schnell zu sprechen braucht man Talent. Damit man Fips immer wieder satt bekommt, braucht man weniger Talent als ein gutes Kochrezept! Und wo bekommt man hochwertigeres Fischfleisch als direkt aus der See. Ein weiterer Standortvorteil von Kiel! Dank sei der heimischen Fischmärkte und Fischgroßhandel hat sich in Kiel ein ganz besonderer Leckerbissen durchgesetzt: Die Kieler Sprotten!

Die kleinen Fische stammen ehrlicherweise zwar aus Eckernförde, doch hat sich die Kieler Sprotte in der Landeshauptstadt festgesetzt. Sie sind sehr gesund und figurfreundlich: Mit nur 17 g Fett, keinen Kohlenhydraten, aber 10 g Eiweiß (Angaben pro 100 g) bieten sie eine leckere Köstlichkeit für figurbewusste Feinschmecker.

Für alle, die diese Spezialität auf dem Markt erstanden haben und nun keine Servier-Idee haben, gibt es hier ein Rezept für vier Personen mit wenig Aufwand:
 
Kieler Sprotten mit Rührei
 
Zutaten:
  • 6 Eier
  • 8 Kieler Sprotten
  • 2 Tomaten (in Spalten geschnitten)  
  • 2 TL Öl
  • 4 EL Schnittlauch
  • 2 Scheiben Brot (beliebig)
  • Pfeffer
  • Salz

Zubereitung:
Die Eier werden in einer Schüssel verquirlt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Anschließend soll etwas Öl in einer Pfanne warm gemacht werden, um schließlich die geschlagenen Eier darin zu Rührei anzubraten. Das Schnittlauch  wird dabei hinzugegeben. Die Kieler Sprotten werden jeweils auf eine halbe Scheibe Brot zusammen mit dem Rührei angerichtet. Die geschnittenen Tomaten dienen der Verzierung auf dem Teller. Der Schwanz und der Kopf der Sprotten werden erst nach dem Servieren abgeknippst.
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